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Restaurant Pfefferberg

Gehen Sie doch hin, wo der Pfeffer wächst!

Steigt man von der Schönhauser Allee die Treppen hinauf und betritt den mit Linden, Kastanien und Platanen bepflanzten Hof des Pfefferbergs, taucht man sogleich ein in eine Innenstadt-Oase mit (noch) morbider Aura. Bauleute werden hier noch viel zu tun haben. Das tut der Atmosphäre jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil! Diese eigenwillige Architektur, diese Unfertige hat zugleich etwas Spannendes und Entspannendes. Mit seinen Galerien und Ateliers, mit den Clubs, einem „Komödienhaus“ und dem Biergarten wirkt der Pfefferberg wie ein Konzentrat des Berliner Kulturlebens. Seit gut einem Jahr gibt es hier nun auch ein Restaurant. „Wein auf Bier, das rat ich Dir“, dieser ansonsten unsinnige Spruch bekommt auf dem Pfefferberg eine ganz wörtliche Bedeutung. Das Restaurant findet man nämlich im „Haus 14“. Hier hatte der bayrische Braumeister Joseph Pfeffer im Jahre 1842 einen Gär- und Fasskeller eingerichtet. Und schon bald kannte man das Areal auf dem Hügel hinter dem Schönhauser Tor nur noch als „Pfefferberg“. Monoton ging es seitdem wahrlich nicht zu. 1921, kurz nach der Fusion mit der Schultheiss AG wurde der Brauereibetrieb eingestellt. Schokolade wurde hier produziert, Brot gebacken, das „Neue Deutschland“ gedruckt… Heute strömt das „neue Berlin“ und viele Besteiger des Pfefferberges haben das Restaurant zu ihrem Favoriten gekürt. Die Einrichtung ist modern und strahlt mit ihren klaren Linien eine entspannte Lässigkeit aus. Mit Schwarz, Grün, Rot und Weiß dominieren vier Farben. Sie sind… na klar die Farben des Pfeffers. Auszubildende spielen in der Küche und im Service eine tragende Rolle. Ihre spürbare Lust und ihr erfrischendes Engagement machen den besonderen Charme des Ortes aus. „Unsere Küche ist modern orientiert, nicht international“, sagt Torsten Just, der souveräne „Supervisor“ der Pfefferberg-Gastronomie. „Wir haben zwar auch asiatisch inspirierte Gerichte und afrikanische Einflüsse, doch wir wollen sowenig wie möglich Produkte, die nicht aus der Region kommen.“ Auf zwei Schienen ist man hier besonders erfolgreich unterwegs: Zum einen das Mittagsgeschäft. „Es hat Kantinencharakter“, so Just mit etwas Understatement. Die sehr preiswerten und täglich wechselnden Hauptgerichte gibt es schon unter zehn Euro. Je ein vegetarisches und ein Fleischgericht ist sogar schon für 4 Euro zu haben! Zum andern die Abendkarte, die neben feinen Einzelgerichten auch sehr beliebte „Menüs mit Weinbegleitung“ zu bieten hat. Und schon sind wir bei einer Grundvoraussetzung für eine Empfehlung im „Weinstil“: eine gute Weinkarte. Im Pfefferberg gilt das nicht nur für deren überaus gelungene Gestaltung, bei der man – wie in der Küche – auf möglichst Naheliegendes setzt: Deutschsprachige Gewächse sind besonders stark vertreten, Übersee-Weine werden durch europäische ersetzt. Ein großer, von allen Gästen geschätzter Pluspunkt des „Pfefferberg“ ist noch ein anderer: Die Kalkulation. Die macht wirklich Spaß und bei der Suche nach einer genießerfreundlicheren werden Sie in der Berliner Szene viel Glück brauchen. Die Preise sind eben alles, nur nicht gepfeffert!

Die fünf in diesem „Weinstil“ empfohlenen Weine werden im „Pfefferberg“ im Monat Juni offen ausgeschenkt und sind Begleiter eines Weinmenüs.



Restaurant Pfefferberg
Schönhauser Allee 176
10119 Berlin
(2. Zugang: Christinenstr. 18/19)
Tel. 030/ 44 383 404
Mail: restaurant@pfefferwerk.deMo-Fr 11:30 – 15:30 Uhr (Mittagstisch)
17:30 – 23:30 Uhr
Sa 17:30 – 23:30 Uhr
So 12:00 – 16:00 Uhr (Sonntagsbraten)
17:30 – 23:30 Uhr